DZ BANK finanziert größten Windpark ihrer Geschichte in Deutschland
Ein weiterer Meilenstein für nachhaltige Finanzierungen: Die Bank hat ein weiteres Leuchtturm-Projekt zum Ausbau erneuerbarer Energien begleitet. Der Windpark, der derzeit im westfälischen Borgentreich bei Warburg entsteht, hat ein Finanzierungsvolumen von rund 195 Millionen Euro. Die DZ BANK übernimmt dabei die Funktion des Lead Arrangers. Beteiligt sind auch mehrere regionale Genossenschaftsbanken: die VerbundVolksbank OWL eG, die Vereinigte Volksbank eG Brakel und die Volksbank Sauerland eG.
In dem Projekt entstehen 19 Windenergieanlagen mit jeweils sechs Megawatt, die pro Jahr rund 270.000.000 kWh leisten werden. Damit können künftig etwa 68.000 Haushalte mit nachhaltig und unabhängig erzeugter Energie versorgt werden. Das macht den Park zum bislang größten Windpark, an dem die DZ BANK finanzierungsseitig beteiligt ist. Das Projekt zeigt, dass die DZ BANK im Segment der Erneuerbaren Energien weiterhin kräftig wächst.
Bürgerwindpark mit genossenschaftlicher Finanzierungskompetenz
Eine weitere Besonderheit des Projekts ist, dass es sich um einen Bürgerwindpark handelt. Insgesamt 34 Bürgerinnen und Bürger haben sich an dem Projekt finanziell beteiligt. „Das erhöht die lokale Akzeptanz und Identifikation mit diesem Projekt“, erklärt Marc Hoffmann von der DZ BANK. „Wir sind froh, die regionalen Volksbanken mit unserer Kompetenz im Bereich Erneuerbare Energien zu unterstützen, um gemeinsam vor Ort die Energiewende aktiv zu gestalten.“
Einer der Geschäftsführer des Bürgerwindparks, Harm tho Seeth, betont: „Für ein Vorhaben dieser Größenordnung sind neben lokalen Partnern auch verlässliche Finanzierungspartner wichtig. Mit der DZ BANK hatten wir eine Bank an unserer Seite, die uns gerade in der zeitlich anspruchsvollen Projektphase kompetent begleitet hat.“
Finanzierung trifft Archäologie
Für Fans der Archäologie hielt das Projekt eine Überraschung parat: Bei den Arbeiten rund um die Windkraftanlagen wurden die Überreste der verschollenen mittelalterlichen Siedlung „Echene“ entdeckt. Ein Ausgrabungsteam stieß daraufhin auf zahlreiche Funde: Neben Keramikfragmenten aus dem 10. und 11. Jahrhundert wurden Überreste mehrerer Holzhäuser, zwei Brunnen und das Steinfundament eines Kellers freigelegt.