13.01.2026

DZ BANK schließt sich europäischem Bankenkonsortium an – zur Einführung eines regulierten Euro-Stablecoins in der zweiten Jahreshälfte 2026

Die DZ BANK ist einem Konsortium führender europäischer Banken beigetreten, das die Etablierung von Qivalis vorantreibt, einem MiCAR-konformen Stablecoin-Emittenten unter Aufsicht der niederländischen Zentralbank (DNB). Ziel des Konsortiums ist die Ausgabe eines regulierten Euro-Stablecoins. Die DZ Bank wurde Ende Dezember 2025 als elftes Mitglied in das Konsortium aufgenommen und reiht sich damit in die Riege von Banca Sella, BNP Paribas, CaixaBank, Danske Bank, DekaBank, ING, xKBC, Raiffeisen Bank International, SEB und UniCredit ein.

Der Beitritt der DZ BANK zum Konsortium ist ein weiterer entscheidender Schritt im europäischen Engagement für den Aufbau einer vertrauenswürdigen digitalen Finanzinfrastruktur, die auf institutioneller Glaubwürdigkeit und strenger regulatorischer Aufsicht basiert.
Die DZ BANK ist das führende Institut des Genossenschaftlichen Finanznetzwerks Volksbanken Raiffeisenbanken, einem der größten privaten Finanzdienstleistungsunternehmen Deutschlands gemessen an der Bilanzsumme.

Qivalis strebt derzeit die Zulassung durch die DNB als E-Geld-Institut (EMI) an und peilt einen Markteintritt in der zweiten Jahreshälfte 2026 an. Die vorbereitenden Aktivitäten konzentrieren sich auf den regulatorischen Dialog mit der DNB sowie auf die operative und technische Umsetzung, um die vollständige Einhaltung der Vorschriften und die Marktreife zu gewährleisten.
Jan-Oliver Sell, CEO von Qivalis, kommentierte den jüngsten Beitritt: „Wir freuen uns, die DZ BANK als elftes Mitglied im Konsortium begrüßen zu dürfen. Ihre Teilnahme stärkt unser gemeinsames Engagement für den Aufbau einer robusten, MiCAR-konformen Euro-Stablecoin-Infrastruktur für europäische Unternehmen und Verbraucher. Jedes neue Mitglied bringt wertvolles Fachwissen ein und erweitert unsere Reichweite im europäischen Finanzökosystem erheblich. Damit festigen wir unsere Position als führende bankgestützte Stablecoin-Initiative in Europa.“

Der Euro-denominierte Stablecoin ermöglicht rund um die Uhr effiziente grenzüberschreitende Zahlungen, programmierbare Zahlungslösungen sowie ein optimiertes Lieferkettenmanagement und verbesserte Abwicklungsmöglichkeiten für digitale Vermögenswerte – von tokenisierten Assets bis hin zu Kryptowährungen. Das Konsortium ist weiterhin offen für den Beitritt weiterer Banken und bekräftigt damit sein Ziel, Innovationen in den Bereichen Zahlungsverkehr, Abwicklung, tokenisierte und digitale Assets voranzutreiben. Regulatorische Klarheit, Sicherheit und institutionelle Verantwortung bilden dabei die Grundprinzipien.

Friederike Seliger

Friederike Seliger

Chef vom Dienst / Pressesprecherin