DEVISENHANDEL

Als eine der größten deutschen Handelsadressen am Devisenmarkt bieten wir Ihnen unsere Kompetenz und Professionalität weltweit und rund um die Uhr an.

Durch unsere Filialen in Singapur und New York sind wir in allen Zeitzonen präsent und garantieren Ihnen ein schnelles und professionelles Pricing und eine kompetente Beratung in einer breiten Produktpalette.

  • Die Expertise erfahrener Händler und eine breite Kundenbasis garantieren eine hervorragende Informationsbasis für unsere Kunden mit einem wettbewerbsfähigem Pricing in allen Produkten
  • Aufgrund der globalen Präsenz bieten wir ein umfangreiches Handels- und Ordermanagement in Devisenkassa- und termingeschäften, Plain Vanilla Optionen, Exotischen Produkten und NDFs
  • Wir entwickeln maßgeschneiderte Handels- und Absicherungsstrategien abgestimmt auf die individuellen Kundenbedürfnisse
  • Hervorragendes Research zu allen handelbaren Währungen

Währungs- und Produktliste

Der tabellarischen Übersicht können Sie alle Währungen und Produkte entnehmen, die Sie mit uns handeln können. Gerne stehen wir Ihnen für eine individuelle Beratung jederzeit zur Verfügung, um mit Ihnen gemeinsam die maßgeschneiderte Lösung für Ihre Bedürfnisse zu entwickeln.

Währungen und Produkte (PDF 0,02 MB)

Devisen-Fixing

Produktbeschreibungen

In der nachfolgenden Beschreibung können Sie sich einen Überblick über die grundlegenden Eigenschaften der Produkte verschaffen.

Kassageschäft

Ein Devisen-Kassageschäft ist der Kauf oder Verkauf einer Währung gegen eine andere. Dabei findet die Lieferung grundsätzlich zwei Bankarbeitstage nach Abschluss des Geschäftes statt. Der Wechselkurs, zu dem das Kassageschäft getätigt wird, wird als Spotrate oder Kassakurs bezeichnet. Allgemein werden Wechselkurse in zwei Kursen quotiert: Dem Geld- und dem Briefkurs. Die Geldseite stellt den Kurs dar, zu dem der quotierende Händler die quotierte Währung ankauft; als Briefkurs bezeichnet man den Kurs, zu dem der Händler bereit ist, die quotierte Währung zu verkaufen.

Termingeschäft

Ein Devisentermingeschäft, auch FX Outright genannt, ist eine verbindliche Vereinbarung zwischen zwei Parteien, eine Devisentransaktion zu einem fixierten Kurs, dem Terminkurs, mit einem späteren Valutadatum als der Kassavaluta durchzuführen.

 Der Terminkurs setzt sich aus einem Devisenkassakurs und einem Terminauf- bzw. abschlag (dem sogenannten Swap) zusammen. Der Swap drückt die Zinsdifferenz zwischen den gehandelten Währungen aus- er stellt keine Prognose für die weitere Kursentwicklung dar. Wird die höher verzinste Währung durch ein Termingeschäft zu einem späteren Zeitpunkt als der Kassavaluta gekauft, verzichtet der Käufer auf den Zinsertrag bis zu der Valuta des Termingeschäftes. Als Ausgleich dafür erhält er einen Terminabschlag auf den Kassakurs.

Mit einem Devisentermingeschäft kann eine 100prozentige Absicherung einer offenen Devisenposition ohne Absicherungskosten erzielt werden. Durch die komplette Absicherung wird auf der anderen Seite aber auch auf eine Partizipation an vorteilhaften Kursbewegungen verzichtet.

Devisenoption

Neben den unbedingten Termingeschäften, den sogenannten Outrights, die für beide Parteien verpflichtend sind, gibt es auch das bedingte Termingeschäft, die Devisenoption, die für den Käufer der Option ein Recht, für den Verkäufer der Option eine Verpflichtung zur Erfüllung darstellt. Eine Devisenoption ist eine vertragliche Vereinbarung zweier Kontrahenten.

Der Käufer der Option (Optionsinhaber) erhält das Recht, aber nicht die Verpflichtung, gegen Zahlung einer Prämie an den Optionsverkäufer (Stillhalter) eine bestimmte Währung zu einem im voraus festgelegten Kurs (Strike Price) und einem vereinbarten Zeitpunkt in der Zukunft (bei einer Europäischen Option) bzw. in einem vereinbarten Zeitraum (bei einer Amerikanischen Option) zu kaufen (Call Option) bzw. zu verkaufen (Put-Option).

Swap

Ein Swap ist der Kauf bzw. Verkauf einer Währung mit Kassavaluta bei gleichzeitigem Verkauf bzw. Kauf mit einer zukünftigen Valuta zu dem entsprechenden Terminkurs. Bei einem Swap handelt es sich demnach nur um einen Währungstausch für einen bestimmten Zeitraum. Der Swap kann auch durch ein Devisenkassageschäft, kombiniert mit einem Devisentermingeschäft dargestellt werden. Synthetisch lässt sich der Swap durch ein Depot in der einen gehandelten Währung kombiniert mit einem Kredit in der anderen gehandelten Währung generieren.

Darüber hinaus, u.a. den Forward-Forward Swap, bei dem beide Valutadaten in der Zukunft, das heißt hinter der Kassavaluta, liegen.

Werden bei einem Swap unterschiedliche Nominalbeträge gehandelt, spricht man von einem Uneven Swap.

NDF

Non-deliverable-Forwards (NDFs) sind synthetische Termingeschäfte, die der Absicherung von Kursrisiken in nicht konvertierbaren Währungen, meist Emerging Market Währungen, dienen. Die Einschränkung der Konvertierbarkeit kann aufgrund von nationalen Restriktionen aber auch aufgrund eines fehlenden Terminmarktes gegeben sein. NDFs werden in einer nicht frei konvertierbaren Währung gegen eine frei konvertierbare Währung, meist USD, gehandelt. Bei Abschluss eines NDF wird ein fester Betrag der nicht frei konvertierbaren Währung auf einen bestimmten Fälligkeitstag mit einem vereinbarten Terminkurs abgeschlossen. Dabei wird gleichzeitig der für das Fällgikeitsdatum relevante Referenzkurs vereinbart.

Am Fälligkeitstag wird der gehandelte Terminkurs mit dem Referenzkurs verglichen und die Differenz wird in der frei konvertierbaren Währung gezahlt