DZ BANK BEI DER UN-KLIMAKONFERENZ

Bereits zum dritten Mal vertraten Frank Scheidig, Global Head Senior Executive Banking, und Marcus Pratsch, Head of Sustainable Bonds & Finance, die DZ BANK auf der UN-Klimakonferenz (COP25), die in diesem Jahr in Madrid stattfand. Im Rahmen mehrerer Veranstaltungen erläuterten sie die Rolle des Kapitalmarkts bei der nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.

So erklärte Frank Scheidig auf einem Panel - moderiert von dem britischen Ökonomen Lord Nicholas Stern - die Rolle des globalen Fixed Income-Marktes auf der Nachhaltigkeitsagenda. In diesem Zusammenhang ging er auch auf das Green Bond-Programm der DZ BANK und die hohe Expertise der Bank bei der Begleitung nachhaltiger Anleiheemissionen ein. Darüber hinaus zeigte Frank Scheidig seine Beraterrolle im Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung auf und erläuterte, wie sich Deutschland zu dem führenden Standort für Sustainable Finance entwickeln kann.

Marcus Pratsch unterstrich bei seinem Vortrag im deutschen Pavillon, dass öffentliches Kapital zur Finanzierung der nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft bei weitem nicht ausreichen wird. „Der Kapitalmarkt muss mit ins Boot und Privatkapital muss zielgerichtet in nachhaltige Projekte gelenkt werden“, so Pratsch.

Frank Scheidig legte in der nachfolgenden Paneldiskussion, an dem neben dem Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen auch Vertreter von Siemens und Volkswagen teilnahmen, die Rolle der Realökonomie dar. „Zahlreiche deutsche Unternehmen zeichnen sich durch innovative Produkte, Prozesse und Lösungen aus, die positiv zur globalen Nachhaltigkeitsagenda beitragen“, so Scheidig. „Insbesondere der deutsche Mittelstand weist ein hohes Nachhaltigkeitspotenzial auf und kann daher beim Transformationsprozess eine Schlüsselrolle einnehmen.“ Dies müsse entsprechend bei Finanzierungen berücksichtigt werden.

Marcus Pratsch ergänzte, dass jeder im Raum seinen Beitrag zur globalen Nachhaltigkeitsagenda zu leisten hat. Er forderte Investoren auf, ihren Bedarf an nachhaltigen Kapitalanlagen transparent zu kommunizieren, um mehr Emittenten zu ermuntern, am nachhaltigen Kapitalmarkt zu partizipieren. Diese wiederum sollten im Rahmen ihrer Fundingstrategie stärker über die mögliche Begebung von Sustainable Bonds nachdenken. „Viele Emittenten – insbesondere aus der Realökonomie - sitzen auf nachhaltigen Vermögenswerten, ohne sich darüber bewusst zu sein“, so Pratsch.

Mittlerweile ist die DZ BANK ein regelmäßiger Gast auf der Weltklimakonferenz und kann ihre Expertise im Bereich Sustainable Finance durch inhaltliche Beiträge unterstreichen.