DERIVATIVE GESCHÄFTE

Zinsderivate referenzieren in sehr großem Umfang auf die verschiedenen LIBOR-Zinssätze.

Für viele Produkte und Währungen gab es bereits vor der IBOR-Reform auf Overnight-Sätzen basierende Varianten. Die Nutzung von Produkten mit Referenz auf die neuen RFR steigt stetig.

Einige Varianten wie beispielsweise Cross Currency Swaps auf Basis von RFRs müssen sich am Markt noch etablieren.

Die ISDA hat in ihren 2016 Definitions detaillierte Fallback-Regeln für die LIBOR-Sätze ergänzt. Vereinfacht gesagt werden im Falle eines Wegfalls des LIBOR, compounded RFRs in der jeweiligen Währung und auf die jeweilige Zinsperiode (z.B. 3M USD LIBOR zu 3M compounded SOFR) mit Fixing am Ende der Zinsperiode umgestellt. Da diese Sätze unterschiedliche Werte annehmen, soll zusätzlich ein Ausgleichspread aufgeschlagen werden, der sich als Median der Differenz beider Sätze über den Zeitraum von 5 Jahren ergibt.

Bei Fragen zur Umstellung derivativer Geschäfte wenden Sie sich bitte an Ihre gewohnten Ansprechpartner im Hause der DZ BANK oder an eine auf dieser Seite genannte Kontaktperson.