VORANGEGANGENE STUDIEN

Vorangegangene Blitzumfragen

Blitzumfrage Arbeitskräftemangel - Herbst 2017

Blitzumfrage im Mittelstand

Mit repräsentativen Umfragen beleuchtet die DZ BANK regelmäßig Schwerpunktthemen im Mittelstand.

Mehr als ein Drittel aller durch die repräsentative Umfrage der DZ BANK befragten Unternehmen will in den nächsten drei Jahren seine Investitionen steigern. Doch ein Mangel an qualifizierten Mitarbeitern ist für 61 Prozent der Unternehmen ein zentrales Investitionshindernis. Fast die Hälfte der vom Fachkräftemangel der betroffenen Unternehmen musste bereits auf Umsatz verzichten. Für 60 Prozent der Betroffenen war zumindest die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt. Und rund ein Sechstel der Firmen, die den Mangel bereits spüren, kann aufgrund des Fachkräftemangels bereits wichtige IT-und Digitalisierungsprojekte nicht realisieren.

Die geplanten Investitionen scheitern jedoch häufig an fehlenden Arbeitskräften. Für sechs von zehn Unternehmen ist der Mangel an passenden Fachkräften ein Investitionshindernis. Damit ist der Fachkräftemangel inzwischen die größte Hürde bei der Realisierung von Investitionen. Mit deutlichem Abstand dahinter folgen politische Unsicherheiten (42 Prozent) in den jeweiligen Märkten.  

Mittelstand im Mittelpunkt

Eine Studie mit Tradition

Die Mittelstandsstudie widmet sich der wirtschaftlichen Lage des Mittelstandes. Seit inzwischen 1995 wird die Mittelstandsstudie durchgeführt und publiziert. Über die Jahre ist ein einzigartiger Datensatz entstanden, da die Umfrage in sich über den gesamten Zeitraum identisch und vergleichbar geblieben ist.

Neben der VR Mittelstandsumfrage der DZ BANK zur wirtschaftlichen lage der Unternehmen enthält die Mittelstandsstudie auch die VR Bilanzanalyse des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR). Seit 2013 wird die Mittelstandsstudie gemeinsam mit dem BVR herausgegeben.

Bezug älterer Studien bis 1995

Hier finden Sie weitere Studien der vorangegangenen Jahre. Sofern Sie an älteren als den dargestellten Studien interessiert sind, sprechen Sie uns gerne an!

Vorangegangene Mittelstandsstudien

Mittelstand im Mittelpunkt - Herbst 2017

Der deutsche Mittelstand zeigt sich weiter von seiner besten Seite: Die Geschäftslage der kleinen und mittleren Unternehmen erreicht in diesem Herbst ein neues Allzeithoch. Auch wenn sich die Geschäftserwartungen, im Frühjahr noch auf einem Drei-Jahres-Hoch, wieder etwas eintrüben, legen die mittelständischen Unternehmen nach wie vor große Zuversicht an den Tag. So wollen sie weiter kräftig investieren und zusätzliches Personal einstellen. Das Auslandsengagement entwickelt sich auf hohem Niveau stabil, wobei Europa nach wie vor die wichtigste strategische Zielregion ist. Zunehmend Sorge bereitet allerdings der sich weiter verschärfende Fachkräftemangel.

Die Mittelstandsstudie Herbst 2017 zum Download.

Mittelstand im Mittelpunkt - Frühjahr 2017

Der Brexit, die wenig außenhandelsfreundliche Politik der neuen Regierung in den Vereinigten Staaten oder die immer noch andauernde Schwäche vieler Schwellenländer können den mittelständischen Unternehmen die gute Laune nicht vermiesen. Seit dem Start unserer Umfrage vor 22 Jahren haben die mittelständischen Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage so gut wie nie zuvor bewertet. Auch der Blick in die nähere Zukunft hat sich im Vergleich zum Herbst vergangenen Jahres deutlich aufgehellt. So optimistisch präsentierte sich der deutsche Mittelstand seit immerhin drei Jahren nicht mehr.

Die Mittelstandsstudie Frühjahr 2017 zum Download.

Mittelstand im Mittelpunkt - Herbst 2016

Die Stimmung der mittelständischen Unternehmen hat sich gegenüber dem Frühjahr 2016 erneut verbessert. Zu dieser Entwicklung haben die weiterhin guten Rahmenbedingungen entscheidend beigetragen. Die stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt und die Niedrigzinsen beflügeln Wohnungsbau und privaten Konsum. Davon profitieren die mittelständischen Unternehmen in Deutschland, die tendenziell eher inlandsorientiert sind, mehr als die Großkonzerne. Die niedrigen Zinsen haben aber nicht nur Vorteile für die Unternehmen. Ähnlich wie bei den privaten Haushalten sorgt sich mittlerweile eine steigende Zahl von Mittelständlern um die Verzinsung ihrer Geldanlagen. Auch der Fachkräftemangel bereitet dem deutschen Mittelstand immer stärkere Sorgen. Inzwischen wird er von den mittelständischen Unternehmen sogar als das bedeutendste aktuelle Problem identifiziert.

          
Dennoch ist der deutsche Mittelstand weiterhin gut aufgestellt. Die Eigenkapitalquote ist 2015 erneut gestiegen, und die Bilanzqualität der Mittelständler bleibt hoch. Die Unternehmen blicken weiterhin mit großer Mehrheit optimistisch ins nächste Jahr, das ähnlich erfolgreich ausfallen dürfte wie das Jahr 2016. Aber lesen Sie selbst die Ergebnisse unseres fünften gemeinsamen Mittelstandsberichts von DZ BANK und BVR, der einmal mehr die Bedeutung des Mittelstands für die deutsche Wirtschaft unterstreicht.

Die Mittelstandsstudie Herbst 2016 zum Download.

Mittelstand im Mittelpunkt - Frühjahr 2016

Der deutsche Mittelstand präsentiert sich im Frühjahr 2016 in guter Stimmung. Die Bereitschaft zu investieren ist sogar so hoch wie nie zuvor. Mehr als vier Fünftel der Mittelständler planen in den nächsten sechs Monaten in ihr Unternehmen zu investieren. Die Stimmungsverbesserung der vergangenen Monate ist insbesondere auf deutlich gestiegene Geschäftserwartungen zurückzuführen. Aber auch die Einschätzung der aktuellen Lage hat sich gegenüber dem Ergebnis unserer Herbstumfrage etwas verbessert. Der Mittelstand in Deutschland ist dementsprechend weiter sehr zufrieden mit seiner Geschäftssituation. Allerdings gibt es nicht nur positive Ergebnisse. So befürchtet eine große Mehrheit der mittelständischen Unternehmen mögliche negative Auswirkungen bei einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Lediglich 28 Prozent der Befragten gaben an, von diesem Problem nicht betroffen zu sein.
Die mittelständischen Unternehmen bleiben auch nicht von der Schwäche der  Schwellenländer verschont, was sich in einem gegenüber dem Ergebnis vom vergangenen Herbst nochmals deutlich gesunkenen Auslandsengagement ausdrückt. Darüber hinaus wird der Facharbeitermangel als immer stärkeres Problem gesehen, das mittlerweile auch für steigende Lohnkosten sorgt.

Diese Aspekte haben dem Mittelstand aber nicht die Stimmung vermiesen können. Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland profitieren von ihrer nach wie vor starken Orientierung auf den Heimatmarkt, der sich auch in diesem und im nächsten Jahr solide entwickeln dürfte.

Die Mittelstandsstudie Frühjahr 2016 zum Download.

Mittelstand im Mittelpunkt - Herbst 2015

Die Stimmung im deutschen Mittelstand hat sich seit dem Frühjahr merklich eingetrübt. Während die Bewertung der aktuellen Geschäftslage nur geringfügig nachgab und damit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau bleibt, fielen die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate unter ihren langjährigen Durchschnittswert. Die mittelständischen Unternehmen bleiben jedoch mehrheitlich optimistisch. Jeder fünfte Mittelständler will Personal einstellen und die Investitionsneigung fällt gegenüber dem Frühjahr nur etwas verhaltener aus. Getrübt wurde die Entwicklung der deutschen Wirtschaft durch Schwierigkeiten im internationalen Umfeld, denen sich auch der Mittelstand nicht entziehen konnte. So ist das Auslandsengagement des Mittelstands aufgrund von Krisen und der Schwäche einiger bedeutender Schwellenländer leicht zurückgegangen. Wegen der Ukraine-Krise deutlich an Bedeutung verloren haben Russland und Mittel- und Osteuropa. Insbesondere aufgrund der nachlassenden Wachstumsdynamik hat zudem China leicht an Anziehungskraft eingebüßt. Nutznießer dieser Entwicklung sind vor allem die USA und Kanada. Aber auch Japan und das übrige Asien haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen.

Das Jahr 2015 bot dem Mittelstand aber auch positive Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Geschäftsergebnis: Niedrige Energiepreise senkten die Kosten für die Unternehmen und regten zusammen mit der stabilen Lage am Arbeitsmarkt den Konsum an. Der schwache Euro half exportorientierten Betrieben im außereuropäischen Ausland wettbewerbsfähiger zu werden. Und niedrige Zinsen sorgten für günstige Kredite, von denen Unternehmen und Häuslebauer profitieren sollten. Das Niedrigzins-Umfeld wirkt sich aber nicht nur positiv für die Mittelständler aus: So freut sich zwar knapp ein Drittel über Kostensenkungen, aber fast 43 Prozent gaben an, dass ihre Zinseinnahmen aus Anlagen sinken.

Die Mittelstandsstudie Herbst 2015 zum Download.

Mittelstand im Mittelpunkt - Frühjahr 2015

Trotz internationaler Krisen wie dem anhaltenden Konflikt in der Ukraine sowie der schwierigen Finanzlage in Griechenland stellt sich derdeutsche Mittelstand auf breiter Ebene auf ein erfolgreiches Jahr 2015 ein. Die spürbare Stimmungseintrübung im Herbst letzten Jahres war nur vorübergehend - die mittelständischen Unternehmen blicken inzwischen wieder optimistischer in die Zukunft. Sowohl die Geschäftserwartungen als auch die aktuelle Lage wurden in diesem Frühjahr besser bewertet als noch vor sechs Monaten.
Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen. So sorgen die anhaltend gute Lage auf dem Arbeitsmarkt, die steigenden Reallöhne sowie die niedrigen Zinsen für eine starke Nachfrage der privaten Haushalte. Die Ölpreis- und Wechselkursentwicklung belebten die deutsche Wirtschaft bereits zum Jahresende, wodurch sie nach einem schwachen Sommerhalbjahr im Schlussquartal noch einmal deutlich aufdrehte. Von der Euro-Abwertung können allerdings nur wenige Segmente im Mittelstand profitieren.

Die insgesamt dennoch sehr positiven Rahmenbedingungen wirken wie ein kleines Konjunkturprogramm für die deutsche Wirtschaft, das die negativen Auswirkungen der internationalen Krisen mehr als kompensieren kann. Daher wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr mit zwei Prozent auch etwas dynamischer wachsen können als im letzten Jahr (1,6 Prozent).

Die Mittelstandsstudie Frühjahr 2015 zum Download.