MITTELSTANDSSTUDIE

Mittelstand im Mittelpunkt Frühjahr 2016

Der deutsche Mittelstand präsentiert sich im Frühjahr 2016 in guter Stimmung. Die Bereitschaft zu investieren ist sogar so hoch wie nie zuvor. Mehr als vier Fünftel der Mittelständler planen in den nächsten sechs Monaten in ihr Unternehmen zu investieren. Die Stimmungsverbesserung der vergangenen Monate ist insbesondere auf deutlich gestiegene Geschäftserwartungen zurückzuführen. Aber auch die Einschätzung der aktuellen Lage hat sich gegenüber dem Ergebnis unserer Herbstumfrage etwas verbessert. Der Mittelstand in Deutschland ist dementsprechend weiter sehr zufrieden mit seiner Geschäftssituation.

 

Grafik: MiM Frühjahr 2016

Allerdings gibt es nicht nur positive Ergebnisse. So befürchtet eine große Mehrheit der mittelständischen Unternehmen mögliche negative Auswirkungen bei einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Lediglich 28 Prozent der Befragten gaben an, von diesem Problem nicht betroffen zu sein.

Die mittelständischen Unternehmen bleiben auch nicht von der Schwäche der Schwellenländer verschont, was sich in einem gegenüber dem Ergebnis vom vergangenen Herbst nochmals deutlich gesunkenen Auslandsengagement ausdrückt. Darüber hinaus wird der Facharbeitermangel als immer stärkeres Problem gesehen, das mittlerweile auch für steigende Lohnkosten sorgt.


Diese Aspekte haben dem Mittelstand aber nicht die Stimmung vermiesen können. Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland profitieren von ihrer nach wie vor starken Orientierung auf den Heimatmarkt, der sich auch in diesem und im nächsten Jahr solide entwickeln dürfte.

Aber lesen Sie selbst die Ergebnisse unserer Mittelstandsumfrage Frühjahr 2016.
Die Frühjahrsumfrage wird nun schon seit 2013 als gemeinsamer Mittelstandsbericht von DZ BANK, WGZ BANK und BVR unter dem Titel ‘Mittelstand im Mittelpunkt' veröffentlicht.

Mittelstand im Mittelpunkt Frühjahr 2016 [pdf]


 

Vorangegangene Mittelstandsstudien
Bei Interesse können Sie frühere Mittelstandsumfragen unter 'Vorangegangene Studien' nachschlagen.