MEINUNG: IM BREXIT-KONTEXT AUF PLANUNGSSICHERHEIT SETZEN

Handel und Abwicklung in Frankfurt machen das Kapitalmarktgeschäft der DZ BANK Brexit-resilient

Viele Banken wickeln ihre Handelsgeschäfte bislang am Finanzplatz London ab. Ob sie nach dem Brexit-Datum einen reibungslosen Übergang sicherstellen können, ist ungewiss. Davon betroffen sind auch Devisen- und Zinsabsicherungsgeschäfte für deutsche Firmenkunden. Die DZ BANK hat hingegen Handel und Abwicklung seit jeher in Frankfurt konzentriert – und kann Kunden somit Planungssicherheit unabhängig von
EU-Austrittsregelungen garantieren.

Abwicklung von Kapitalmarktgeschäften kann durch den Brexit beeinträchtigt werden - insbesondere im Mittelstand
Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union rückt näher, und das treibt auch die Firmenkunden in Deutschland um. Dabei rückt ein Aspekt in den Vordergrund, den viele offenbar lange unterschätzt haben: wie sie künftig Geschäfte zur Absicherung von Zins- oder Währungsrisiken tätigen können. Der Hintergrund: Viele Banken, auch deutsche Institute, wickeln einen großen Teil ihrer Handelsgeschäfte in London ab. Sie haben zwar damit begonnen, Geschäfte innerhalb der künftigen EU-Grenzen zu verlagern. Doch ob sie einen reibungslosen Übergang werden sicherstellen können, ist ungewiss – vor allem, falls es doch noch zum ungeordneten
Austritt kommt.

Unternehmen halten für einen harten Brexit kaum Notfallpläne vor
„Wir erleben derzeit bei Finanzern und Treasurern deutscher Unternehmen eine wachsende Unsicherheit mit Blick auf den Brexit“, schildert Roland Weiß, Abteilungsleiter im Kapitalmarktgeschäft mit Firmenkunden. „Die Mehrheit ist sich nicht sicher, ob ihre Banken im Falle eines harten Brexit bei Absicherungsgeschäften lieferfähig sind. Und einen Plan B haben sie bislang meist auch nicht.“ Umfragen stützen diese Beobachtung: Nach einer Befragung des Fachmagazins „Der Treasurer“ haben 70 Prozent der Unternehmen keinen Notfallplan für einen harten Brexit.  

Londoner Finanzplatz: Zahlreiche auch deutsche Firmenkundenbanken wickeln hier ihr Kapitalmarktgeschäft ab.

Die DZ BANK unterstützt sowohl im sicheren Kapitalmarktgeschäft, als auch bei der Währungsabsicherung

Für die DZ BANK ist das eine große Chance, denn sie hat alle wesentlichen Teile ihres Kapitalmarktgeschäfts ohnehin in Frankfurt konzentriert. „Bei uns ist sichergestellt, dass wir unsere Kunden kontinuierlich mit Zins- und Devisensicherungen bedienen können. Auch im Fall eines harten Brexit. Das nutzen wir nun gemeinsam mit den Firmenkundenbetreuern verstärkt zur Ansprache unserer Kunden“, sagt Roland Weiß.

Auswirkungen des Brexit auf die Devisenmärkte können zielführend abgesichert werden
Neben der Wahl des Bankpartners stehen die Kunden vor einer weiteren Herausforderung. Währungsexperten – auch die des DZ BANK Research – erwarten in Folge des Brexit verstärkte Turbulenzen an den Devisenmärkten. Die Absicherungsspezialisten der DZ BANK empfehlen Firmen daher, ihre Absicherungsstrategie grundsätzlich zu überdenken. Für Exporteure zum Beispiel könne es sinnvoll sein, deutlich längerfristige Absicherungen als bisher einzugehen, um über mögliche Verwerfungen hinweg zu kommen.