Wer ist von FATCA betroffen?

Die FATCA-Regelung gilt für Konten und Depots von Privatkunden sowie für US-Ge­sellschaften und Unternehmen, an denen US-Personen zu mindestens 25 Prozent beteiligt sind.

Grundsätzlich sind Kreditinstitute verpflichtet, Kunden mit einer unbeschränkten Steuerpflicht in den USA, also Kunden mit US-Staatsangehörigkeit oder mit festem Wohnsitz in den USA, zu melden. Zusätzlich müssen Kunden gemeldet werden, bei denen nach den Informationen der Bank nur möglicherweise eine US-Steuerpflicht besteht und bei denen gewisse US-Bezüge festgestellt werden. Deutsche Kredit­institute sind verpflichtet, die Kundendaten ab dem 1. Juli 2014 innerhalb von zwei Jahren auf das Vorliegen dieser US-Bezüge hin zu untersuchen. Bei Kunden mit einem hohen Anlagevolumen von über 1 Mio. USD verkürzt sich diese Frist auf nur zwölf Monate. Kunden mit einem Anlagevermögen bis zu 50.000 USD sind dagegen nicht meldepflichtig.