DZ BANK TREIBT ENERGIEWENDE VORAN

420 Millionen Euro – so hoch war das Kreditvolumen, das der Bereich Strukturierte Finanzierung gemeinsam mit dem Kreditbereich im Jahr 2020 neu für Erneuerbare Energien-Projekte an Kunden herausgegeben hat.

Mit den Geldern finanziert die Bank unter anderem 85 Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 328 Megawatt in Deutschland. Diese können etwa 210.000 Haushalte mit nachhaltig erzeugtem Strom versorgen und somit ca. 850.000 Tonnen CO2 einsparen. Insgesamt verfügt die Bank aus den Bereichen Wind, Photovoltaik und Biogas/Biomasse mittlerweile über ein Portfolio von rund 5,5 Milliarden Euro – einschließlich der Erneuerbaren Energien-Projekte in Europa, Nordamerika und Asien.

„Wir freuen uns, als Bank damit einer der größten Finanzierer der Energiewende in Deutschland zu sein“, sagt Gottfried Finken, Bereichsleiter Strukturierte Finanzierung. „Indem wir unsere Kunden finanzieren, die Erneuerbare Energien ausbauen, leistet die DZ BANK zusammen mit den Genossenschaftsbanken einen wichtigen Beitrag dazu, die für Deutschland und Europa gesetzten Klimaziele zu erreichen.“

Windenergieanlagen sind mittlerweile wettbewerbsfähig gegenüber der herkömmlichen Energieerzeugung. „Seit den 1990ern konnte die Leistungsfähigkeit der Anlagen dank innovativer Technologien mehr als verzehnfacht werden“, so Alexandra Pohl, Gruppenleiterin für Erneuerbare Energien Nord/Ost aus SF.

Dabei machte der Branche im vergangenen Jahr nicht nur die Coronakrise zu schaffen. „Die Betreiber der Windenergieanlagen haben auch mit langen Genehmigungsverfahren, diversen Widerspruchsverfahren und Debatten rund um den Mindestabstand zur Wohnbebauungen zu kämpfen“, erklärt Wolfgang Meyer, Abteilungsleiter Projektfinanzierung für Deutschland und Kontinentaleuropa. Dieser Widerstand bremse den Ausbau teilweise aus. „Vor diesem Hintergrund ist es natürlich besonders schön, dass wir im vergangenen Jahr viele Projekte aus diesem Bereich für uns gewinnen konnten.“