NEWS-ARCHIV DER EHEMALIGEN WGZ BANK

13.03.2014

Genossenschaftliche FinanzGruppe behauptet Marktführerschaft im Förderkreditgeschäft in NRW

  • Zweitbestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte

Im vergangenen Jahr haben die WGZ BANK sowie die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rheinland und in Westfalen ihr Fördermittelgeschäft weiter ausgebaut. Gemeinsam vermittelten sie neue Förderanträge in Höhe von 3,1 Mrd. Euro und steigerten somit das Volumen um 4 % gegenüber dem Vorjahr. „Das Fördermittelgeschäft war 2013 erneut erfolgreich. Wir haben das zweithöchste Antragsvolumen unserer Geschichte erreicht, und das trotz der politisch schwierigeren Rahmenbedingungen im Bereich der Erneuerbaren Energien“, sagt Uwe Berghaus, Vorstandsmitglied der WGZ BANK.

Die Zahl der Anträge sank leicht um 1% auf 26.835. Der Bestand der vermittelten Förderkredite wuchs um 4 % auf ein Rekordvolumen von knapp 13,5 Mrd. Euro. Ihre Marktführerschaft bei den gewerblichen Förderprogrammen der KfW in NRW konnten die Genossenschaftsbanken behaupten. Zum Jahresende betrug der Marktanteil der Programme "KfW-Unternehmerkredit" 68 % und „KfW-Erneuerbare Energien“ 48 %. Spitzenwerte gab es ebenfalls bei den Umwelt-Förderprogrammen der KfW sowie bei den Existenzgründungsprogrammen der KfW und der NRW.BANK. Die erfolgreichsten Mitgliedsbanken im Geschäftsgebiet der Bank werden im Juni dieses Jahres zum vierten Mal mit dem WGZ BANK-Fördermittel-Award ausgezeichnet. Berghaus: „Wir gehen davon aus, dass die genossenschaftliche FinanzGruppe auch 2014 ein gutes Ergebnis im Förderkreditgeschäft erzielen wird."

Energieeffizienz-Programme gefragt

Im Jahr 2013 hat sich das Volumen der neu vermittelten gewerblichen Finanzierungen um knapp 1 % auf 1,6 Mrd. Euro erhöht. Insbesondere fragten die Unternehmen Energieeffizienz-Förderprogramme der KfW nach. Damit finanzieren sie Maßnahmen, die die Umweltsituation verbessern (z. B. Materialeinsparung oder Abwasservermeidung) bzw. wesentliche Energieeffizienzeffekte erzielen (z. B. durch Anpassung der Druckluft- und Pumpentechnik). Bei den Standardprogrammen für die Unternehmensfinanzierung – dem KfW-Unternehmerkredit und den Mittelstandsprogrammen der Länder – legten die Anträge erneut deutlich zu.

Fortgesetzt hat sich ebenfalls die positive Entwicklung der Existenzgründungen, wozu vor allem die Landesförderprogramme in NRW und Rheinland-Pfalz beitrugen. Hingegen ging die Finanzierung von Erneuerbaren Energien der KfW erneut zurück. Insbesondere die Photovoltaik ist aufgrund der weiter reduzierten Einspeisevergütung für viele Investoren inzwischen nicht mehr ganz so attraktiv. Entsprechend wirkte sich dies auch im Bereich der Landwirtschaft aus. So reduzierten sich die Programmkredite der Landwirtschaftlichen Rentenbank um 18 % bei den Anträgen und 2 % beim Volumen. Im Geschäft mit den Privatkunden waren im Wohnungsbau weiterhin die Programme „KfW-Energieeffizient Sanieren“ und „KfW-Energieeffizient Bauen“ sehr gefragt.