NEWS-ARCHIV DER EHEMALIGEN WGZ BANK

11.03.2013

Genossenschaftliche FinanzGruppe baut marktführende Position im Förderkreditgeschäft in NRW aus

  • Fördermittelbestand erreicht Rekordwert
  • Hohes Niveau für 2013 erwartet
  • Ausbau der Online-Fördermittelplattform

„Das Jahr 2012 war für die WGZ BANK wieder ein sehr erfolgreiches Jahr im Fördermittelgeschäft. Hier konnten wir erneut ein hervorragendes Ergebnis erzielen“, sagt Uwe Berghaus, Vorstandsmitglied der WGZ BANK. Gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken vermittelte die WGZ BANK im Rheinland und in Westfalen neue Förderkredite im Volumen von 2,97 Milliarden Euro (i.Vj.: 2,65 Milliarden Euro), was einem Plus von 12 % entspricht. Die Zahl der beantragten Förderkredite erreichte mit 27.205 ebenfalls einen Spitzenwert.

Insgesamt wuchs die Summe der von den Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam vermittelten Förderkredite um 4 % auf einen Rekordwert von knapp 13 Mrd. Euro. Bei den gewerblichen Förderprogrammen der KfW, dem klassischen Unternehmerkredit und den Programmen "Erneuerbare Energien", konnten die Volksbanken und Raiffeisenbanken in NRW mit einem Anteil von 51 % bzw.
71 % (per 31.12.2012) ihre Marktführerschaft zum Teil deutlich ausbauen (i.Vj. 48 % bzw. 50 %).

„Die genossenschaftliche FinanzGruppe erwies sich in bewährter Weise auch im Jahr 2012 als zuverlässige Stütze des Mittelstands“, so Berghaus. Die im Förderkreditgeschäft erfolgreichsten Mitgliedsbanken im Geschäftsgebiet der Bank werden im April dieses Jahres zum dritten Mal mit dem WGZ BANK-Fördermittel-Award ausgezeichnet. In drei Bilanzgrößenklassen werden jeweils die Banken geehrt, die in Relation zu ihrer Bilanzsumme die meisten Förderkredite vermittelt haben.

Hohes Niveau auch 2013 erwartet

Zur positiven Entwicklung im Förderkreditgeschäft trugen unter anderem die gewerblichen Finanzierungen bei, deren Volumen sich um 9,6 % auf 1,6 Milliarden Euro erhöhte. Dabei stieg insbesondere die Nachfrage bei den Standardprogrammen der Förderinstitute für kleine und mittlere Unternehmen aufgrund historisch niedriger Zinssätze. Positiv ist auch der Trend bei den Existenzgründungsdarlehen, wie beispielsweise dem ERP-Gründerkredit - Universell - der KfW. Die Fördermittelvergabe bei den Erneuerbaren Energien (Photovoltaik und Windkraft) und den sonstigen Umweltinvestitionen konnte das hohe Niveau des Vorjahrs zwar nicht mehr ganz erreichen, der Anteil an den gewerblichen Förderungen in diesem Bereich ist aber nach wie vor hoch. Im Bereich der Landwirtschaft konnten erhebliche Zuwächse mit plus 51,8 % bei den Anträgen und plus 47,6 % beim Volumen erzielt werden. Ausschlaggebend hierfür waren die Förder-Finanzierungen im Rahmen der Energiewende. Die Nachfrage der Privatkunden im Wohnungsbau stieg vor allem bei den Programmen KfW-Energieeffizient Sanieren und KfW-Energieeffizient Bauen. Diese sind mit Effektivzinssätzen von derzeit 1,00 % (Sanieren) bzw. 1,41 % (Bauen) bei einer Zinsbindung von zehn Jahren auch besonders attraktiv.
Zum Jahreswechsel haben sich keine wesentlichen Veränderungen in der Förderlandschaft ergeben. Schwerpunkt der Bundes- und Landesförderung bleibt das Thema "Energiewende". Berghaus: „Wir gehen davon aus, dass die genossenschaftliche FinanzGruppe auch in diesem Jahr das hohe Vermittlungsniveau im Förderkreditgeschäft wieder erreichen wird."

Ausbau der Online-Fördermittelplattform

Die WGZ BANK baut mit ihren Partnern die EDV-Lösungen im Rahmen der Fördermittelplattformen weiter aus. Dies wird im Sinne der Kunden und deren Hausbanken eine noch wesentlich schnellere und einfachere Beantragung sowie Bearbeitung von Förderkrediten ermöglichen. Im Fokus der umfangreichen Projektarbeiten stehen der Antragsprozess und die Bearbeitung von Förderkrediten der KfW, der Landwirtschaftlichen Rentenbank und der Landesförderinstitute. Berghaus: "Mit der Weiterentwicklung unserer Systeme optimieren wir die Technik für einen mit den Fördermittelthemen vollständig integrierten Arbeitsplatz der Volksbanken und Raiffeisenbanken."