PRESSEMITTEILUNGEN 2016

07.01.2016

paydirekt: Fast alle Genossenschaftsbanken an Bord

Zwei Monate nach dem Start von paydirekt nutzen bereits 95 Prozent der Genossenschaftsbanken das neue Onlinebezahlverfahren – mit rund 90.000 registrierten Kunden.

Seit Anfang November 2015 das Onlinebezahlsystem der deutschen Banken und Sparkassen zur Verfügung steht, haben 950 Volksbanken und Raiffeisenbanken paydirekt für Kunden freigeschaltet. Diese können sich über ihren Online-Banking-Zugang für den Service registrieren und mit ihrem Girokonto per paydirekt bei den teilnehmenden Händlern zahlen. „Nahezu alle Genossenschaftsbanken bieten ihren Kunden inzwischen paydirekt an. Die hohe Beteiligungsquote zeigt eindrucksvoll, dass die genossenschaftliche FinanzGruppe geschlossen hinter den Vorteilen des neuen Bezahlverfahrens steht“, so Dr. Andreas Martin, Vorstand des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). „Die Banken sind von paydirekt überzeugt und wollen ihren Kunden die Mehrwerte des neuen Verfahrens zügig anbieten“, so Martin weiter.

Von den insgesamt mehr als 175.000 registrierten Kunden, die das Angebot bereits nutzen, sind rund 90.000 Kunden von Genossenschaftsbanken – Tendenz steigend. Diese haben seit November ca. 5.000 Transaktionen getätigt. „Wir erwarten, dass sich die Kundenzahl in den nächsten Wochen deutlich erhöht“, sagt Thomas Ullrich, Vorstand der DZ BANK AG. Immerhin seien 62 Prozent aller Konten bei Genossenschaftsbanken online-fähig. „Den Kunden ist es wichtig, beim Bezahlen im Internet ihre Daten in Sicherheit zu wissen. Bei paydirekt bleiben die Kontodaten bei der Hausbank und sind somit sicher“, so Ullrich weiter.

Im kommenden Jahr wird eine zentrale Aufgabe sein, laufende Händler-Gespräche abzuschließen und neue Händler anzubinden. „Wir werden uns im kommenden Jahr verstärkt um die Gewinnung weiterer Händler aus unserem Kundenkreis kümmern. Aktuell stehen zahlreiche Verhandlungen kurz vor dem Abschluss, so dass wir für Anfang 2016 mit einer ganzen Reihe neuer Händler rechnen“, so Dr. Christian Brauckmann, Vorstand der WGZ BANK. Ein weiteres Ziel ist es, den Prozess um die Verhandlung der Konditionen zu vereinfachen und paydirekt noch attraktiver für den Handel zu machen.

Bereits heute schätzen Händler nicht nur die Effizienz des Bezahlverfahrens, sondern auch die hohe Transaktionssicherheit durch unmittelbare Zahlungsgarantie. Auch die Authentifizierung und Altersverifikation durch das jeweilige Institut geben dem Handel eine hohe Sicherheit. Nicht zuletzt überzeugt das moderne System mit einer einfachen technischen Anbindung. „Sicherheit spielt für uns eine ebenso wichtige Rolle wie für den Endkunden. Für uns ist es die Zahlungsgarantie, für unsere Kunden der umfassende Käuferschutz. Dass das System dem Datenschutz nach deutschem Recht unterliegt, ist außerdem für beide Seiten ein starkes Argument“, so Werner Gasper, Geschäftsführer der office direkt Service-Center GmbH, einem der paydirekt-Händler der ersten Stunde.

Über paydirekt:
Als Dienstleister im Auftrag der deutschen Banken und Sparkassen ist die paydirekt GmbH verantwortlich für den Aufbau, den Betrieb und die Weiterentwicklung von paydirekt, dem neuen Bankenstandard für Zahlungen im Internet. Im Fokus steht dabei der Verbraucherwunsch nach leichter, durchgängiger Bedienung auf Basis der Sicherheitsanforderungen der deutschen Banken und Sparkassen. paydirekt ist bis dato das einzige Online-Bezahlverfahren, das direkt mit dem Girokonto der Kunden verknüpft ist. Damit unterliegt der Service paydirekt den Regularien der deutschen Kreditwirtschaft, die als die strengsten weltweit gelten – beispielsweise im Hinblick auf den Datenschutz. Dem Online-Handel bietet paydirekt eine ausgereifte Systemarchitektur mit entsprechender Programmierschnittstelle (API). Außerdem erhält der Online-Handel durch die enge Verzahnung mit den Systemen der beteiligten Banken und Sparkassen eine attraktive Alternative zu bestehenden Online-Bezahlverfahren.