PRESSEMITTEILUNGEN 2014

07.04.2014

DZ BANK Gruppe verleiht Karriere-Preis 2014

Zum 13. Mal vergab die DZ BANK Gruppe in Frankfurt am Main den höchstdotierten
Hochschulpreis der deutschen Wirtschaft. Der mit insgesamt 24.000 Euro ausgestattete
Karriere-Preis prämiert herausragende akademische Abschlussarbeiten im Bereich „Banking &
Finance“, die von einer Jury aus renommierten Persönlichkeiten der Wissenschaft und
Wirtschaft ausgewählt werden. In diesem Jahr verzeichnete der Karriere-Preis einen
Bewerberrekord: Insgesamt 210 Arbeiten wurden für die Auszeichnung eingereicht, davon 115
in der Kategorie „Bachelor Theses / Diplomarbeiten (dual)“ und 95 in der Kategorie „Master
Theses / Diplomarbeiten (Uni/FH)“. Im vergangenen Jahr waren es noch 137 Arbeiten.

In beiden Kategorien wurden Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit den Lehren aus der Finanz- und Schuldenkrise beschäftigen. Den ersten Platz in der Master-Kategorie belegt Nicolas Hälbig
von der Frankfurter Goethe-Universität. Der Autor entwickelte in seiner Arbeit „A New Approach for Pricing Sovereign Debt in a Currency Union” eine Methode, mittels derer der Wert von Staatsanleihen bestimmter Länder vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation
des jeweiligen Landes berechnet werden kann. Die Idee von Hälbig, ein neues Modell zur
Bewertung von Staatsanleihen zu verwenden, wurde von der Jury als sehr originell bewertet.
Auch die Aktualität wurde positiv hervorgehoben, da es sich um ein Top-Thema in Politik,
Medien und bei der Bankenaufsicht handelt.

„Wir sind beeindruckt von der Qualität, Kreativität und thematischen Vielfalt der eingereichten
Arbeiten, die uns Anregungen und Ideen für unsere tägliche Arbeit liefern. Allen Preisträgern ist
es in besonderem Maße gelungen, fachliche Tiefe mit sehr relevanten und hochaktuellen
Themen zu verbinden“, so Lars Hille, Vorstandsmitglied der DZ BANK, bei der Preisverleihung am vergangen Freitag.

In der Bachelor-Kategorie siegte Tim Obermeier von der Universität Mannheim mit dem Thema
„Verhalten von trunkierten Verteilungen in makroökonomischen Kreditportfoliostresstests bei
stark korrelierten Risikofaktoren“. Obermeier behandelt in seiner Arbeit die Auswirkungen
alternativer Verteilungsannahmen im makroökonomischen Kreditportfoliostresstest der
Deutschen Bundesbank und geht dabei der Frage nach, ob es bestimmte methodische
Schwächen gibt, die zu einer groben Unterschätzung von Risiken führen. Auch hier überzeugte die Jury die hohe Aktualität des Themas und die große Eigenleistung. Obermeier hat Stesstestansätze aufgegriffen und diese einer systemischen Analyse unterzogen.

Preisträger 2014

Auf den zweiten Platz in der Kategorie „Master Theses / Diplomarbeiten (Uni/FH)“ kommt
Christin Knepper, Heriot-Watt University Edinburgh, mit ihrer Arbeit „The Effect of Capital
Structure on Bank Profitability: Evidence from Euro Area Panel Data“. Dominik Schröder von
der Steinbeis-Hochschule Berlin erzielt den dritten Platz mit dem Thema „Kostenrechnungsbasierte Analyse strategischer Handlungsalternativen für die Anlageberatung der BBBank eG“.

In der „Kategorie Bachelor Theses / Diplomarbeiten (dual)“ belegt Stefan Weik von der
Technischen Universität Dresden mit der Arbeit „Makroprudentielle Aufsicht und die Stabilität
von Banken“ den zweiten Platz. Das Thema „Einflussfaktoren der Akzeptanz von Mobile
Banking – Entwicklung einer Handlungsmatrix für Banken auf Grundlage des Technology
Acceptance Modell“ von Benjamin Michel, Frankfurt School of Finance & Management, wurde
mit dem dritten Platz prämiert.

Der Karriere-Preis wird von den  genossenschaftlichen Unternehmen DZ BANK AG, R+V Versicherung, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment, DG HYP (Deutsche
Genossenschafts-Hypothekenbank), DZ PRIVATBANK, TeamBank und VR LEASING vergeben.