PRESSEMITTEILUNGEN 2013

22.04.2013

DZ BANK Gruppe verleiht Karriere-Preis 2013

– Abschlussarbeiten zu den Themen „Gier und Entscheidungsverhalten“ sowie „Länderratings“ auf den Siegerplätzen

Zum 12. Mal vergab die DZ BANK Gruppe in Frankfurt am Main den höchstdotierten Hochschulpreis der deutschen Wirtschaft. Der mit insgesamt 24.000 Euro ausgestattete Karriere-Preis prämiert herausragende akademische Abschlussarbeiten im Bereich „Banking & Finance“. Insgesamt 143 Teilnehmer haben sich um die Auszeichnung beworben, davon 75 in der Kategorie „Bachelor Theses / Diplomarbeiten (dual)“ und 68 in der Kategorie „Master Theses / Diplomarbeiten (Uni/FH)“.

Den ersten Platz in der Master-Kategorie belegt eine interdisziplinäre Arbeit aus dem Institut für Psychologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit starkem Bezug zu Finanzthemen. Die Autorin Andrea Reiter untersucht mit ihrer Arbeit „Ein Blick ins Gehirn von Dagobert Duck: Gier und Entscheidungsverhalten. Behaviorale und neurophysiologische Korrelate“, wie eine Gier erzeugende Umwelt entsprechendes Verhalten begünstigt. Das Thema von Andrea Reiter, die heute am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig promoviert, wurde von der Jury als sehr aktuell bewertet. Die auch methodisch innovative Arbeit fördert und unterstützt die Diskussion über den vielbeschworenen Kulturwandel in Banken.

„Mit dem Karriere-Preis zeichnen wir Akademikerinnen und Akademiker aus, die es in besonderer Weise verstehen, sich mit den komplexer werdenden Finanzthemen auseinanderzusetzen. Es stimmt mich zuversichtlich, dass wir so viele intelligente und kreative Arbeiten erhalten haben. Denn Wissen, gute Ideen und neue Impulse sind maßgeblich für dynamische Veränderungen und Weiterkommen“, so Thomas Ullrich, Vorstandsmitglied der DZ BANK, bei der Preisverleihung am vergangen Freitag.

In der Bachelor-Kategorie siegte Alex Bergen von der Universität Mannheim mit dem Thema „Rating Change Probabilities – An Empirical Analysis of Sovereign Ratings“. Bergen behandelt in seiner Arbeit die Wahrscheinlichkeit von Ratingänderungen im Bereich Länderratings und hat dabei die Einflussfaktoren von Ratingänderungen herausgearbeitet. Basierend auf den Ergebnissen hat er Übergangsmatrizen erstellt. Zusätzlich untersucht er, wie sich diese in Abhängigkeit von der Wirtschaftskraft eines Landes und dem Konjunkturzyklus ändern. Die Jury stellte insbesondere den innovativen Ansatz und die Aktualität der Fragestellung heraus.

Preisträger 2013

Auf den zweiten Platz in der Kategorie „Master Theses / Diplomarbeiten (Uni/FH)“ kommt Rüdiger Weber, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, mit seiner Arbeit zum Thema „Counterparty Credit Risk in Repo Transactions: A Reduced Form Approach to Exposure at Default“. Julian David Bluhm von der Justus-Liebig-Universität Gießen erzielt den dritten Platz mit dem Thema „Akquisitionswährungen mittelständischer Unternehmenskäufer - Eine empirische Untersuchung“.

In der „Kategorie Bachelor Theses / Diplomarbeiten (dual)“ belegt Lisa Schopohl von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe mit der Arbeit „Analyse der Dynamik der TARGET2-Saldenentwicklung in der Europäischen Währungsunion: Ursachen, Faktoren und ökonomische Interpretation der sich ausweitenden Saldendivergenz“ den zweiten Platz. Das Thema „Nachhaltige Aktienfonds in Europa: Eine empirische Matched Pair Performanceanalyse zu konventionellen Investmentfonds“ von Markus Schweizer, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, wurde mit dem dritten Platz prämiert.

Der Karriere-Preis wird von den genossenschaftlichen Unternehmen DZ BANK AG, R+V Versicherung, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment, DG HYP (Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank), DZ PRIVATBANK, TeamBank und VR LEASING vergeben.