PRESSEMITTEILUNGEN 2013

12.08.2013

20 Jahre „Kronenhochhaus“: Dritthöchster Wolkenkratzer Deutschlands feiert Jubiläum

  • 53 Stockwerke auf 208 Metern Höhe
  • Musterbeispiel postmoderner Architektur
  • Film dokumentiert Entstehung des Gebäudes

Im August jährt sich zum zwanzigsten Mal der Erstbezug des sogenannten Kronenhochhauses, das wegen seiner offiziellen Adresse auch als Westendstraße 1 oder Westend Tower bekannt ist. Mit einer Höhe von 208 Metern ist das Gebäude mit der markanten Krone das drittgrößte Hochhaus in Frankfurt und zugleich in ganz Deutschland. Unter Experten gilt das von der Architekten-Sozietät Kohn Pedersen Fox Associates entworfene Kronenhochhaus als Musterbeispiel postmoderner Architektur. Es wurde im Jahr 1993 nach rund drei Jahren Bauzeit fertiggestellt. Ein Film dokumentiert nun anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums die Entstehung des Turms.

Hier können Sie die Baudokumentation ansehen.

Auf den 53 Stockwerken des Kronenhochhauses haben rund 1.200 Mitarbeiter der DZ BANK ihre Büros. Außerdem finden im 38. Stock eine großzügige Konferenzetage und im Erdgeschoss ein öffentlich zugänglicher Wintergarten mit Café und Restaurant ihren Platz. Das Bauwerk fußt auf einem viereinhalb Meter dicken Stahlbetonfundament und wird durch Pfähle gestützt, die 40 Meter tief in den Boden reichen. Mehr als 3.000 Betonmischwagen waren für die Erbauung im Einsatz. Insgesamt 25 Aufzüge transportieren Mitarbeiter und Besucher zu den einzelnen Stockwerken. Diese sind außerdem durch 3.170 Treppenstufen miteinander verbunden. Die Länge der Lüftungskanäle entspricht mit 70 Kilometern in etwa einer Fahrt von Frankfurt nach Darmstadt und zurück.

Die halbkreisförmige Krone an der Spitze hat das Gebäude zu einem der Wahrzeichen Frankfurts gemacht und ist auf zahlreichen Fotos und Illustrationen der Skyline erkennbar. Die „Zacken“ der Krone ragen elf Meter über die Fassade hinaus und weisen in Richtung Dom und Römerberg. Sie sollen damit Frankfurt als Krönungsstadt deutscher Kaiser ehren. 95 Tonnen wiegt die Krone, die besonders im Winter besonderer Pflege bedarf. Dann wird sie beheizt, damit sich keine Eiszapfen bilden, die Passanten oder Autos auf der darunterliegenden Straße gefährden könnten. Für Wartungsarbeiten ist die Krone vollständig begehbar.

Viele Frankfurter bezeichnen das Kronenhochhaus schlicht als „Krawatte“. Verantwortlich dafür ist die vom New Yorker Pop-Art-Künstler geschaffene Skulptur auf dem Vorplatz der Bank. Die mehr als zehn Meter hohe Krawatte steht auf dem Kopf und macht zudem den Eindruck, vom Wind zerzaust zu sein. Sie gilt daher als oft als selbstironische Anspielung auf die stets korrekt gekleidete Geschäftswelt.

Druckfähige Fotos des Gebäudes finden Sie hier.

Für weitere Bildwünsche oder Einschätzungen zur Architektur des Gebäudes wenden Sie sich bitte an das Team der Pressestelle.