PRESSEMITTEILUNGEN 2013

08.11.2013

DZ BANK Kunstsammlung: Stipendiatenprogramm für Fotokünstler wieder aufgenommen

Anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums hat die Kunstsammlung der DZ BANK die Förderung vielversprechender Fotokünstler wieder aufgenommen und Stipendien an Ulrich Gebert und Andrej Krementschouk vergeben. Beide Künstler erhalten die Fördersumme von jeweils 12.000 €. Ihre Arbeiten werden Ende 2014 im ART FOYER der DZ BANK präsentiert.

Bereits von 1993 bis 2003 wurden Arbeitsstipendien an herausragende Künstlerinnen und Künstler vergeben, die mit dem Medium Fotografie arbeiteten. Mit der Wiederaufnahme des Stipendiaten-Programms soll Künstlern die Möglichkeit geboten werden, intensiv an einem bestimmten Projekt zu arbeiten. Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung, hat dazu eine Jury aus namhaften Künstlern und Kunst-Experten benannt, die potenzielle Stipendiaten vorgeschlagen und deren Projekte bewertet hat. Zur Jury gehörten Thomas Draschan (Künstler, Wien), Carolin Ellwanger (Geschäftsführerin Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg),  Dr. Martin Engler (Kustos für Gegenwartskunst Städel Museum, Frankfurt am Main), Dr. Alexander Klar (Direktor Museum Wiesbaden) und Dr. Ulrich Pohlmann (Sammlungsleiter Fotografie Münchner Stadtmuseum).

Unter den insgesamt 43 eingereichten Arbeitsproben und Projektideen überzeugten Gerbert und Krementschouk. Beide Künstler verfolgen einen gesellschaftskritischen Ansatz. Während sich Gebert in seinen konzeptuellen Arbeiten mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Tier auseinandersetzt, dokumentiert Krementschouk den Umgang der Gesellschaft mit Randgruppen. Neben den beiden Preisträgern zeigte sich die Jury zudem von drei weiteren Bewerbern beeindruckt: Alexandra Baumgartner, Valerio Spada und Robert Voit werden daher neben Gebert und Krementschouk mit ihren Arbeiten ab Ende 2014 im ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung zu sehen sein. Die beiden Preisträger stellen dort ihre geförderten Projekte vor, während Baumgartner, Spada und Voit mit Arbeiten aus ihrem Werk vertreten sein werden.