PRESSEMITTEILUNGEN 2011

03.05.2011

DZ BANK Research: Bielmeiers Blog ist online

Chefvolkswirt der DZ BANK kommentiert in Online-Diskussionsforum regelmäßig aktuelle Wirtschafts- und Finanzthemen

Mit Bielmeiers Blog (http://www.bielmeiersblog.dzbank.de) startet die DZ BANK als erste deutsche Großbank im Social Network mit regelmäßigen Research-Beiträgen zum aktuellen Wirtschafts-, Politik- und Kapitalmarktgeschehen. Der DZ BANK Blogger und Namensgeber Stefan Bielmeier, Bereichsleiter Research und Chefvolkswirt des genossenschaftlichen Spitzeninstituts, wird den konjunkturellen Verlauf in Deutschland, Europa, den USA und den Emerging Markets kommentieren sowie Stellung zu Entwicklungen in der Wirtschaftspolitik nehmen. Ein weiterer Themenschwerpunkt bilden die Trends an den internationalen Finanzmärkten. Unterstützt wird Stefan Bielmeier dabei von den Finanzmarktexperten des DZ BANK Research.

„Der Blog eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten: Wir können schneller und auf den Punkt gebracht informieren“, beschreibt Stefan Bielmeier den neuen Kommunikationskanal. Und dabei haben die Expertenmeinungen im Blog-Format einen besonderen Vorteil: „Über die Kommentarfunktion können uns die Leserinnen und Leser ein Feedback geben. So wissen wir noch besser, welche Themen gefragt sind“, führt Bielmeier weiter aus.

Blog startet zum Thema: Mittelstand unter Volldampf

In seinem ersten Blog wirft Stefan Bielmeier einen Blick auf die Ergebnisse der aktuellen DZ BANK Mittelstandsumfrage Frühjahr 2011, die nach seiner Einschätzung "selbst ausgeprägte Optimisten noch positiv überraschen können". Danach hat sich die Geschäftslage der befragten Mittelständler seit dem Tiefpunkt im Frühjahr 2009 in großen Schritten verbessert und ist heute so gut wie noch nie in den 15 Jahren, in denen die halbjährliche Umfrage durchgeführt wurde. Für Bielmeier ist jedenfalls klar: "Die erfreuliche Lage am deutschen Arbeitsmarkt ist also gesichert." Aber der tatsächliche Beschäftigungszuwachs wird wohl nicht so stark, wie die Umfrage suggeriert. Häufig werden die Unternehmen vergeblich nach passenden Mitarbeitern suchen. Denn der Arbeitsmarkt läuft, jedenfalls in gewissen Segmenten, langsam in einen Angebotsengpass hinein. Der Inflationsdruck sollte bestehen bleiben – und das keineswegs nur wegen Öl. 40 Prozent der Mittelständler erwarten, dass sie im kommenden Halbjahr ihre Absatzpreise erhöhen können. Nach Einschätzung des DZ BANK Chefvolkswirts ist die Zeit vorbei, in der die Inflationsraten auch ohne Zutun der Geld- oder Finanzpolitik zuverlässig unterhalb des EZB-Ziels von 2 Prozent blieben.