PRESSEMITTEILUNGEN 2010

14.09.2010

DZ BANK und WGZ BANK bündeln ihre Private Banking Aktivitäten

DZ BANK und WGZ BANK werden 2011 am Standort Luxemburg ihr gesamtes Private Banking-Geschäft sowie ergänzende Geschäftsfelder wie Fondsdienstleistungen und Währungskredite in einer neuen Geschäftseinheit zusammenführen. Dazu haben die Vorstände beider Institute eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der Name der neuen Einheit wird DZ PRIVATBANK S.A. sein.

Der Private Banking-Markt in Deutschland bietet für den genossenschaftlichen FinanzVerbund attraktive Wachstumspotenziale. Diese sollen durch den gemeinsamen Schritt noch besser und nachhaltiger erschlossen werden. Dafür schafft die marktorientierte organisatorische Bündelung und Ausrichtung der gemeinsamen Aktivitäten mit effizienten Strukturen optimale Voraussetzungen. In die neue Geschäftseinheit bringen beide Institute ihr hohes Maß an Kompetenz und Erfahrung im Private Banking ein. Für beide Partner stellt dieser Schritt eine konsequente und langfristig orientierte unternehmerische Weichenstellung für die genossenschaftliche Organisation dar.

Durch die Zusammenführung entsteht die neue Geschäftseinheit DZ PRIVATBANK S.A. mit:

einer addierten Bilanzsumme von ca. 17 Mrd. EUR
mehr als € 12 Mrd. Assets under Management
Standorten in Luxemburg, der Schweiz und Singapur sowie Deutschland
einem bundesweiten Marktantritt
rund 1.000 Mitarbeitern


Wesentliche Eckpunkte der Absichtserklärung sind:

Die neue Geschäftseinheit entsteht durch eine Platzfusion der Luxemburger Einheiten von DZ BANK und WGZ BANK ergänzt durch die DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG. Zudem werden die Private Banking Aktivitäten der WGZ BANK AG im Laufe des Jahres 2011 in die neue Geschäftseinheit eingebracht.
Anteilseigner an der neuen Geschäftseinheit werden DZ BANK und WGZ BANK sowie die bereits bisher beteiligten Genossenschaftsbanken.
Die neue Einheit tritt im Private Banking mit der genossenschaftlichen Leistungsmarke VR-PrivateBanking als Partner der Volksbanken Raiffeisenbanken auf und agiert streng nach dem Subsidiaritätsprinzip, d.h. sie unterstützt die lokal ansässigen Ortsbanken in ihren Private Banking-Aktivitäten.
Die neue Geschäftseinheit verantwortet die gesamten Private Banking-Geschäftsaktivitäten von DZ BANK und WGZ BANK und wird als gemeinsames, subsidiäres Verbundunternehmen analog Union Investment, R+V und Bausparkasse Schwäbisch Hall gesteuert.
Die zukünftige Geschäftsführung der neuen Einheit wird mit Führungskräften aus den Geschäftsleitungen beider Häuser besetzt. Vorsitzender der Geschäftsleitung wird Dr. Stefan Schwab, der bereits die Aktivitäten der DZ PB S.A. – Holding der DZ PRIVATBANK Gruppe in Luxemburg leitet, seine Stellvertreter werden Dr. Bernhard Früh und Andreas Neugebauer sein.
Die frühzeitige und enge Einbindung der Primärbanken in die Geschäftsstrategie und -politik der neuen Einheit wird durch einen Beirat sichergestellt, dem Bankenvertreter aus dem Geschäftsgebiet beider Zentralbanken angehören werden.
Der Fusionsprozess soll Mitte 2011 abgeschlossen sein.


"DZ BANK und WGZ BANK werden durch die Zusammenfassung der Private Banking Aktivitäten gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken die Marktchancen für den gesamten genossenschaftlichen FinanzVerbund in diesem Geschäftsfeld noch weitaus stärker als bisher nutzen können", so Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender der WGZ BANK. "Wir schaffen damit eine ideale Voraussetzung, um unsere bereits gute Position im deutschen Private Banking-Markt weiter auszubauen und gemeinsam unsere Marktinitiative Private Banking erfolgreich weiter voranzubringen", erklärt Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ BANK.