NEWS-ARCHIV

02.05.2016

DZ BANK Gruppe verleiht Karriere-Preis 2016

Zum 15. Mal vergab die DZ BANK Gruppe in Frankfurt am Main den höchstdotierten Hochschulpreis der deutschen Wirtschaft. Mit insgesamt 24.000 Euro Preisgeld wurden die besten sechs akademischen Abschlussarbeiten im Bereich „Banking & Finance“ prämiert.

Insgesamt 248 Hochschulabsolventen hatten sich um die Auszeichnung beworben. „Die eingereichten Arbeiten zeigen deutlich die Aktualität der Fragestellung zur Notwendigkeit von Banken im Zeitalter der Digitalisierung. Innovationskraft, Fintech und Crowdfunding sind nur einige Begriffe, die ins Auge springen. Sie stehen neben den klassischen Finanzthemen“, sagte Thomas Ullrich, Vorstandsmitglied der DZ BANK, in seiner Begrüßungsrede anlässlich der Verleihung des Karriere-Preises der DZ BANK Gruppe 2016.

Preisträger 2016

Den ersten Platz in der Master-Kategorie belegte Benjamin Holstein, Universität Hamburg, mit seiner Arbeit „FinTechs aus Sicht von Kunden und Beratern einer Retail-Bank“. Überzeugt hat der Autor die Jury mit seinem neuen Zugang zum Thema „Neue Konkurrenz für Banken durch FinTechs“, indem er die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt seiner Untersuchung gestellt hat – im direkten Vergleich zwischen klassischen Filialbanken und Fintechs. Dabei stufte die Jury insbesondere die Fragestellung der Arbeit als hochaktuell und praxisrelevant ein, nämlich wie gut es Bankberatern gelingt, Kundenwünsche mit Blick auf das Leistungsangebot von FinTechs korrekt einzuschätzen. Der zweite Preis ging an Michael Kandziora, Universität Mannheim. Titel seiner Arbeit: „Improving credit card decisions by fostering self-control”. Dritter wurde Christopher Arz, Wiesbaden Business School, der den „Beitrag von Corporate Entrepreneurship zur Erhöhung der Innovationskraft etablierter Finanzinstitute“ untersuchte.

In der Bachelor-Kategorie gewann Franz Joseph Hinzen von der Universität Mannheim. Seine eingereichte Arbeit „Momentum and Lottery Stocks“ befasst sich mit der Persistenz von Pricing-Anomalien auf Aktienmärkten. Für die Jury ist das analysierte Thema „ein wissenschaftlicher Dauerbrenner und damit immer aktuell.“ Zudem sei es ein origineller Ansatz von Franz Josef Hinzen, nachhaltige Pricing-Anomalien letztendlich auf die Form der Renditeverteilung (Skewness) zurückzuführen. Zweiter wurde Alexander Schubert, Goethe-Universität Frankfurt am Main, dessen Arbeit „What moves the crowd?“ sich mit den Erfolgsdeterminanten von Crowdfunding Kampagnen befasst. Der dritte Preis ging an Jannick Plähn, Berufsakademie für Bankwirtschaft. Der Titel seiner Arbeit lautet: „Die prozessualen Freiheiten bei der Gestaltung der § 18 KWG-Prozesse - Möglichkeiten, Risiken und kritische Würdigung“.

Woher kommen die Bewerber?

Von den 248 Bewerbern zählten 116 zur Kategorie „Bachelor-Thesen“ und 132 zur Kategorie „Master-Thesen“. Wie im Vorjahr überwog der Anteil der männlichen Bewerber mit 71 % gegenüber 29 % Frauen. 56 % kamen von Universitäten, 23 % von Fachhochschulen, 5 % von dualen Studiengängen, 9 % von ausländischen Hochschulen und 7 % von sonstigen Hochschulen.

Sonderauszeichnung

Die Auszeichnung für den Professor mit den meisten eingereichten Arbeiten wurde erneut an Prof. Dr. Gerd Waschbusch von der Universität des Saarlandes vergeben. Er erhält eine Spende über 1.500 Euro für seinen Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bankbetriebslehre.

Ausrichter

Der Karriere-Preis wird von der DZ BANK Gruppe verliehen. Zur DZ BANK Gruppe zählen die
DZ BANK AG, die Bausparkasse Schwäbisch Hall, DG HYP, DZ PRIVATBANK, R+V Versicherung, TeamBank, Union Investment, die VR Leasing Gruppe und verschiedene andere Spezialinstitute.

www.karriere-preis.de