NEWS-ARCHIV

21.07.2014

Verantwortung im Kerngeschäft: Sechster Nachhaltigkeitsbericht erschienen

  • DZ BANK AG unterzeichnet Equator Principles
  • Gruppenweite Einführung des UN Global Compact
  • Keine Anlageprodukte mehr mit Agrarrohstoffen
  • Finanzierungsvolumen von 2 Mrd. Euro bei erneuerbaren Energien
  • Ausschlusskriterien bei der Kreditvergabe für 2014 geplant

Nachhaltigkeit im Kerngeschäft, ökologische Verbesserung innerbetrieblicher Prozesse, Erweiterung der gesellschaftlichen Verantwortung: Die DZ BANK AG dokumentiert in ihrem heute vorgelegten sechsten Nachhaltigkeitsbericht die Fortschritte der Bank im vergangenen Geschäftsjahr. Ein Meilenstein war beispielsweise die Unterzeichnung der Äquator-Prinzipien („Equator Principles“), die seitdem im Kreditgeschäft umgesetzt werden. Auch die Umweltkennzahlen konnte die Bank im Jahr 2013 weiter verbessern und mit dem Ausstieg aus Anlageprodukten mit Agrarrohstoffen hat die DZ BANK einen weiteren Schritt zu mehr Verantwortung im Kerngeschäft getan. „Der Fokus auf Nachhaltigkeit ist und bleibt Teil des Werteverständnisses unserer genossenschaftlichen Organisation und wird uns künftig sowohl in der Weiterentwicklung unserer Prozesse als auch in unserem Kerngeschäft begleiten“, so Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ BANK AG.

Für die DZ BANK ist Nachhaltiges Wirtschaften ein Kernziel und trägt wesentlich zum Geschäftserfolg bei. Ein zentrales Wachstumsfeld sind dabei die Erneuerbaren Energien. Inzwischen ist die DZ BANK hier mit einem Finanzierungsvolumen von aktuell rund 2 Mrd. Euro engagiert. Hier zeigt sich auch die gute Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken, insbesondere im Förderkreditgeschäft, das 2013 mehr als 7 Mrd. Euro betrug.

Um Umwelt und Klima zu schützen und interne Prozesse ökologisch zu gestalten, fokussiert sich die DZ BANK auf die stetige Verbesserung ihrer CO2-Bilanz. Bereits 2011 hat sie das Ziel, die CO2-Emissionen um 30 Prozent zu senken, erreicht. Die Bank bezieht Strom aus erneuerbaren Energien und heizt mit umweltfreundlicher Fernwärme. Ziel ist es, bis 2020 weitere 15 Prozent CO2 einzusparen.

Die DZ BANK beteiligt sich zudem an dem Programm „ÖKOPROFIT“ der Stadt Frankfurt. 2013 hat die Bank ihr Umweltmanagementsystem mit ÖKOPROFIT neu aufgestellt und mithilfe des Programms neue Umweltschutzmaßnahmen und Verbrauchsziele festgelegt. „Ich habe mich sehr darüber gefreut, mit welch großem Engagement sich die DZ BANK an der aktuellen Runde von ÖKOPROFIT beteiligte. Drei Punkte haben mich besonders beeindruckt: Das Umweltmanagement reicht hier längst weit über das Gebäudemanagement hinaus, man achtet auch bei Druckerzeugnissen oder Rechenzentren auf die Klimabilanz. Jüngstes Beispiel ist der Einsatz eines Elektrofahrzeugs für Botendienste“, so Rosemarie Heilig, Dezernentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main.

Auch gegenüber ihren Mitarbeitern übernimmt die DZ BANK auf vielfältige Weise Verantwortung. Durch maßgeschneiderte Gesundheits- und Präventionsangebote konnte die bereits sehr hohe Gesundheitsquote aus dem vergangenen Jahr erneut gesteigert werden und liegt nun bei 96,8 Prozent. Daneben bietet die Bank ihren Mitarbeitern umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten und Sozialleistungen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht dabei stets im Fokus. So unterstützt die Bank ihre Mitarbeiter beispielsweise bei der Wahrnehmung familiärer Pflegeaufgaben. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter zeigt sich auch in der Dauer der Firmenzugehörigkeit: Diese beträgt aktuell mehr als 13 Jahre.

Gesellschaftliches Engagement beweist die DZ BANK mit der seit mehr als 50 Jahren bestehenden Stiftung. Diese förderte 2013 Projekte in Höhe von 650.000 Euro, schwerpunktmäßig aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung. Auch der Karrierepreis, der von den Mitarbeitern gegründete Mikrofinanzfonds oder die DZ BANK Kunstsammlung sind Teil dieses Engagements. Im November 2013 kürte eine siebenköpfige Fachjury aus 70 Bewerberinnen und Bewerbern zwei junge Fotokünstler für das Arbeitsstipendium der DZ BANK Kunstsammlung, die zwölf Monate lang jeweils 1.000 Euro im Monat erhalten, um sich fokussiert einem künstlerischen Projekt widmen zu können.

Nachhaltigkeit ist in der gesamten DZ BANK Gruppe ein zentrales strategisches Thema. So haben die Unternehmen der DZ BANK Gruppe, zu denen unter anderem die Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment und R+V Versicherung gehören, 2013 ein wichtiges Vorha-ben umgesetzt: Seither sind alle Gruppenunternehmen Mitglied im UN Global Compact, der eine Vereinbarung zwischen den Vereinten Nationen und zahlreichen Unternehmen ist und zu einer sozialeren und ökologischeren Gestaltung der Globalisierung beitragen soll.

Der Nachhaltigkeitsbericht kann unter www.nachhaltigkeit.dzbank.de heruntergeladen werden.