NEWS-ARCHIV

21.08.2013

„Prime Status“: Nachhaltigkeitsrating der DZ BANK Gruppe bestätigt

  • DZ BANK AG legt fünften Nachhaltigkeitsbericht vor
  • oekom research verleiht DZ BANK Gruppe zweitbeste Ratingstufe aller deutschen Geschäftsbanken und öffentlichen Banken
  • Unternehmen der DZ BANK Gruppe bekennen sich zu den Prinzipien des UN Global Compact

Die renommierte Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research hat im Mai 2013 das Rating für die DZ BANK Gruppe bestätigt und ihr damit erneut den „Prime Status“ verliehen. Die Gruppe erreicht mit dem Rating der Stufe „C“ die zweitbeste von oekom research unter allen deutschen Geschäftsbanken und öffentlichen Banken vergebene Ratingstufe. Der nun vorgelegte fünfte Nachhaltigkeitsbericht der DZ BANK AG zeigt auf, welche Fortschritte die Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielt hat. Dazu zählt beispielsweise die Unterzeichnung der Äquator-Prinzipien, dem weltweiten Standard in der Projektfinanzierung. Die Einführung eines Verhaltenskodex gehört ebenfalls zu den unternehmensweiten Maßnahmen, die 2012 in der DZ BANK umgesetzt wurden. Hierin werden Leitlinien festgelegt, etwa für verantwortungsvolles Handeln der Mitarbeiter oder gute Unternehmensführung. Außerdem hat die Bank ihre Umweltkennzahlen weiter verbessert und ihr gesellschaftliches Engagement ausgeweitet.

„Wirtschaftliche Eigenverantwortung kombiniert mit Verantwortung für das gesellschaftliche Ganze gehört zum Kern des genossenschaftlichen Modells. Deswegen sind nachhaltiges Denken und Handeln starke Bestandteile unserer Kultur. So haben wir neben nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen auch wichtige Geschäftsprozesse um soziale und ökologische Kriterien erweitert“, sagte Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ BANK AG.

Nachhaltiges Wirtschaften trägt heute wesentlich zum Geschäftserfolg der DZ BANK bei. So ist das Geschäftsfeld Agrar und Erneuerbare Energien mittlerweile ein Wachstumstreiber im gemeinsamen Mittelstandsgeschäft mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken. Allein die Kreditvergabe im Bereich Windkraft ist zwischen 2010 und 2012 um 58 Prozent gestiegen und liegt mittlerweile bei 772 Millionen Euro.  

Für einen besseren Umweltschutz arbeitet die DZ BANK an der ökologischen Optimierung ihrer eigenen Prozesse und Infrastruktur. So konnte die Bank ihren Stromverbrauch seit dem Jahr 2008 um 7,4 Prozent senken. Durch eine möglichst energieschonende Gestaltung der IT-Infrastruktur („Green IT“) konnten beispielsweise allein 2012 rund 14,5 Millionen Kilowattstunden Strom eingespart werden. Außerdem hat die DZ BANK die Energieversorgung ihrer Gebäude seit 2010 komplett auf Ökostrom umgestellt und damit so viel CO2 eingespart, wie ein Kleinwagen (Smart) auf einer Strecke von 6,7 Millionen Kilometern – also 166 Mal um den Globus – ausstoßen würde.

Die Verantwortung gegenüber Mitarbeitern nimmt die DZ BANK beispielsweise in Form eines maßgeschneiderten Gesundheits- bzw. Präventionsangebots wahr. Das Ergebnis ist eine sehr hohe Gesundheitsquote von 96,7 Prozent. Außerdem bietet die Bank ihren Mitarbeitern neben umfangreichenden Sozialleistungen zahlreiche Angebote für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder für Mitarbeiter mit Pflegeaufgaben in der Familie. Als ein Resultat des verantwortungsvollen Umgangs miteinander beträgt die durchschnittliche Firmenzugehörigkeit eines Mitarbeiters fast 13 Jahre.

Gesellschaftliches Engagement beweist die Bank etwa mit der DZ BANK Stiftung, die im Jahr 2012 Projekte aus Wissenschaft und Forschung in Höhe von 650.000 Euro förderte. Damit stieg das Fördervolumen gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent. Weiteres Beispiel für die aktive Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung ist der DZ BANK Mikrofinanzfonds, der von Mitarbeitern der Bank gegründet wurde. Er unterstützt Mikrofinanzinstitute in Tansania, Togo, Algerien und Namibia und verfügt derzeit über einen auf 190.000 Euro gewachsenen Kapitalstock. 

Marktinitiative Nachhaltigkeit in der DZ BANK Gruppe

Nachhaltigkeit ist in der gesamten DZ BANK Gruppe ein wichtiges strategisches Thema. So erarbeiteten und implementierten beispielsweise die Gruppenunternehmen, zu denen unter anderem die Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment, R+V Versicherung und TeamBank gehören,  im Jahr 2012 Nachhaltigkeitsstandards für Zulieferer und Dienstleister. Zum Aufbau eines gruppenweiten Austauschs gehört außerdem eine systematische Datenbankstruktur. Diese ist ebenfalls 2012 in einer Arbeitsgruppe konzipiert worden und wird 2013 zum ersten Mal eingesetzt. Umgesetzte Richtlinien einzelner Häuser werden für eine gruppenweite Nutzung geprüft. Dazu gehört auch, dass der  2008 von der DZ BANK AG unterzeichnete Global Compact der Vereinten Nationen aktuell auf weitere Unternehmen der DZ BANK Gruppe ausgeweitet wurde. Der Global Compact ist ein weltweiter Pakt zwischen den Vereinten Nationen und zahlreichen Unternehmen, der zu einer sozialeren und ökologischeren Gestaltung der Globalisierung beitragen soll.

Der Nachhaltigkeitsbericht kann unter www.nachhaltigkeit.dzbank.de heruntergeladen werden.