Fixed-Income- und Währungsresearch

Prognosen und Empfehlungen werden mit größter Sorgfalt und unter Berücksichtigung aller zum jeweiligen Zeitpunkt erkennbar relevanten Fakten erarbeitet. Die Analysten haben ein hohes Maß an Markt- und Sektorkenntnis, das ihnen eine qualifizierte Beurteilung auch der nicht quantifizierbaren Einflussfaktoren ermöglicht.

Für die Herleitung der Empfehlungen zu einzelnen Emittenten, zu Anleihen, Währungen oder Derivaten werden verschiedene Analyseansätze oder Kombination solcher Methoden verwendet.

Fundamentale Analyse: Auf Basis selbst entwickelter ökonometrischer Modelle und unter Berücksichtigung weiterer qualitativer Faktoren werden Prognosen für die Bonitätsentwicklung eines Emittenten (und daraus abgeleitet auch für die Kurs-, Rendite- oder Spreadentwicklung der von ihm begebenen Schuldtitel) oder die Veränderung von Wechselkursen und Zinssätzen erstellt. Diese werden mit den aktuellen Marktkursen und gegebenenfalls den Erwartungen des Marktes verglichen, um daraus Handlungsempfehlungen für verschiedene Typen von Investoren abzuleiten.

Relative-Value-Analyse: Bei der Relative-Value-Analyse wird mit mathematisch-statistischen Verfahren analysiert, ob eine Anleihe im Vergleich zu ihrer eigenen Historie oder zu einer Gruppe vergleichbarer Anleihen als billig oder teuer einzustufen ist. Aus der Gegenüberstellung von teuren und billigen Anleihen werden Kauf-, Verkaufs- oder Tauschempfehlungen abgeleitet.

Technische Analyse: Aus der Entwicklung eines Kurses in der Vergangenheit wird mit verschiedenen Verfahren die Entwicklung in der Zukunft prognostiziert (Charttechnik, Indikatorentechnik, Elliott-Wellen-Theorie, Relative-Stärke-Ansätze etc.). Aus dem Abgleich zwischen aktuellen Kursen und Prognosen werden gegebenenfalls Handlungsempfehlungen entwickelt.