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DZ BANK Kunstsammlung
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| | Mit dem im April 1993 eröffneten Hochhauskomplex von Kohn Petersen Fox Associates in der Frankfurter Westendstraße, der längst einen unverwechselbaren Platz in der Skyline einnimmt, verfügt die DZ BANK über ein modernes Bürohochhaus. Wie schon Claes Oldenburgs und Coosje van Bruggens Krawatte - „Inverted Collar and Tie“,1994 - auf dem Vorplatz deutlich macht, versteht das Institut Kunst als Element der Unternehmenskultur. So wurde seit dieser Zeit eine Unternehmenssammlung aufgebaut, die mit über 6.000 Exponaten zu einer der größten und angesehensten ihrer Art zählt. |
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| Die Sammlung konzentriert sich auf das fotografische Bild in der internationalen zeitgenössischen Kunst und damit nicht nur auf das Schlüsselmedium aller technischen Bildgenerierung, sondern auch auf einen Motor der Kunst spätestens seit den sechziger und siebziger Jahren: das Spannungsfeld zwischen Fotografie und anderen künstlerischen Techniken. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der zeitgenössischen Kunst, reicht jedoch zurück bis zu den siebziger Jahren des 20.Jahrhunderts. Hilla und Bernd Becher und ihre „Schule“ (etwa Andreas Gursky, Candida Höfer und Thomas Ruff) nehmen hier einen wichtigen Platz ein. Das breite Sammlungsspektrum erlaubt, das Medium Fotografie von seinen Anfängen als Dokumentationsmittel bis zu seinen heutigen vielfältigen Beziehungen zu anderen Kunstformen zu verfolgen. Es erstreckt sich unter anderem vom Dokumentarismus klassischer Reportage-fotografie (Barbara Klemm, Sebastião Salgado) über malerisch orientierte subjektive Sichtweisen (Angela Grauerholz, Tracey Moffatt) und medienreflexive Ansätze (Thomas Florschuetz, Rodney Graham) bis zu konzeptuellen und raumbezogenen Bildvorstellungen (Jochen Gerz, Alex Hartley). |
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| | Substanzielle Teile der Kunstsammlung gingen in jeweils abgewandelter Form 1998 – 2004 unter dem Titel „Das Versprechen der Fotografie“ mit großer internationaler Resonanz auf eine Ausstellungstournee durch renommierte Kulturinstitute von Tokio und Paris über Brüssel und Berlin bis nach Hannover, Frankfurt und Moskau. Daran anknüpfend wurde 2007 die Ausstellungs- und Publikationsreihe „Konzept-Fotografie“ ins Leben gerufen, die aktuelle Aspekte der künstlerischen Fotografie untersucht. Den Auftakt bildete die Ausstellung „Dialogues & Attitudes“ im Ludwig Museum in Budapest. Im Folgejahr setzte sich die Reihe mit der Ausstellung „REAL – AUS DER SAMMLUNG DER DZ BANK“ im Städel Museum in Frankfurt am Main fort. Anlass gab das 125-jährige Jubiläum der DZ BANK AG, gleichzeitig dokumentierte die Ausstellung eine fünfzehnjährige Sammlungstätigkeit. |
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| | Aus der Idee einen öffentlich zugänglichen Ausstellungsort zu schaffen, entstand 2006 das Art Foyer der DZ BANK Kunstsammlung. Im Zuge des Umbaues des Cityhaus I, einer der drei Bürogebäude des Unternehmens in Frankfurt, konnten Anfang des Jahres 2009 der Sammlung über 300 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung gestellt werden, womit das Art Foyer nun um ein zehnfaches größer ist. Hier werden künftig vier bis fünf Ausstellungen im Jahr zu sehen sein. Diese setzen sich zum einen aus Arbeiten aus dem Bestand der Sammlung zusammen, andererseits werden auch Projekte ausgestellt, die zu dem Konzept der hauseigenen Kunstsammlung passen. Damit bereichert das Unternehmen die Kulturlandschaft Frankfurts, um eine neue Plattform zeitgenössischer Fotokunst. Große Teile des Bestands sind in der Frankfurter Zentrale der DZ BANK und in zahlreichen in- und ausländischen Niederlassungen für die Mitarbeiter – sowie für Kunden, Gäste und die kunstinteressierte Öffentlichkeit – immer präsent. Obwohl jede Etage – ob monografisch, dialogisch oder thematisch angelegt - für sich stehen kann, vermittelt sich die besondere Qualität dieser Kunstsammlung vor allem im Gesamtzusammenhang der im Haus gezeigten Werke. |
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